Wohnraum schaffen – aber richtig!
Eckernförde braucht mehr bezahlbaren Wohnraum. Aber bevor neue Flächen am Stadtrand versiegelt werden, müssen wir die Potenziale innerhalb der Stadt ausschöpfen. Unser Antrag, die Planung für Domsland Süd zu verschieben und zunächst die Ergebnisse des Innenentwicklungskonzepts abzuwarten, wurde von SPD, CDU und SSW im Bauausschuss abgelehnt.
Damit wird auch ein bereits konkretes Wohnungsbauprojekt mit kurzfristig verfügbarem Wohnraum gegen ein neues Vorhaben am Stadtrand ausgespielt, das aufwendig, teuer und voraussichtlich über viele Jahre zu entwickeln ist. Für uns ist das der falsche Weg. Allein die bereits bekannten innerstädtischen Potenziale umfassen mehr als 1.200 mögliche Wohneinheiten. Dazu kommen rund 350 in den vergangenen 1–2 Jahren fertiggestellte Wohnungen.
Auch unsere Ergänzungen für eine verbindlich festgeschriebene Sozialquote und eine Energieversorgung ohne fossile Brennstoffe wurden abgelehnt. Die beschlossene Formulierung zur Sozialquote lässt aus unserer Sicht zu viel Spielraum, sodass am Ende möglicherweise gar keine geförderten Wohnungen entstehen. Gleichzeitig bleibt die Nutzung fossiler Energieträger möglich.


Für uns ist klar: Bezahlbarer Wohnraum braucht konkrete Verbindlichkeit – und Innenentwicklung vor Außenentwicklung.
- Wohnraum schaffen.
- Bestehende Potenziale nutzen.
- Infrastruktur sinnvoll nutzen.
- Fossile Abhängigkeiten vermeiden.
- Sozialen Wohnungsbau verbindlich sichern.


