Digital Independence Day

Seit dem 3. Mai 2026 machen wir mit… Der Digital Independence Day wird dabei als Aufruf verstanden, sich von der starken Abhängigkeit von großen Tech-Konzernen zu lösen. Dabei geht es weniger um bloße Bildschirmzeit, sondern um digitale Selbstbestimmung. Konkret bedeutet das, Alternativen zu dominanten Plattformen zu nutzen (z. B. Open-Source-Software), die eigenen Daten besser zu schützen und zu kontrollieren sowie Monopole zu hinterfragen und bewusste Entscheidungen bei digitalen Diensten zu treffen.

Kurz: Der Tag steht für mehr Unabhängigkeit, Kontrolle über die eigenen Daten und weniger Abhängigkeit von Konzernen wie großen Social-Media- oder Cloud-Anbietern.

Unser erster Beitrag ist die Löschung unseres Facebook-Accounts sowie die Einrichtung unseres Mastodon-Auftritts (mehr lest ihr im Beitrag). Desweiteren werden wir regelmäßig zum DI.Day, am ersten Sonntag im Monat, öffentlichen Info-Veranstaltungen anbieten. Der Digital Independence Day richtet sich dabei an alle, die ihre Online‑Souveränität stärken wollen. Die Veranstaltung ist kostenfrei, die Termine entnehmt ihr bitte dem Eintrag hier oder ihr abonniert unseren Grünen Kalender!


Nächste Veranstaltung: 

2. Eckernförder DI.Day

Thema folgt…


Erster DI.Day am 3.Mai 2026 in Eckernförde – Event zur Wiedergewinnung digitaler Unabhängigkeit

Der Ortsverband Bündnis 90/Die Grünen lud in die BBS ein, um die wachsende Abhängigkeit von Technologiekonzernen zu thematisieren und konkrete Schritte zur digitalen Unabhängigkeit zu vermitteln. Der Co‑Vorsitzende Tarek Dafay und Gastreferent Jan Tietje erläuterten, warum die Dominanz von Plattformen wie Meta problematisch ist und zeigten praktikable Alternativen auf.

    Im ersten Programmpunkt hielt Tarek Dafay einen Vortrag über die Gefahren der monopolären Marktmacht großer Tech‑Unternehmen. Anschließend berichtete Jan Tietje, wie Privatpersonen und kleine Unternehmen sich aus der Abhängigkeit von Meta befreien können. In einem praktischen Teil richteten die Teilnehmenden gemeinsam alternative Kommunikations‑ und Kollaborations‑Tools ein. Der Abschluss bot Raum für offene Diskussionen und individuelles Setup.