Grüner Pressespiegel

14.09.2018

Willers-Jessen-Schule: Teilsanierung, Vermietung oder Verkauf – die grünen Varianten

 (shz.de)

ECKERNFÖRDE- Die Fraktion der Grünen fordert eine gründliche Abwägung der Frage, ob die schulisch nicht mehr genutzte Willers-Jessen-Schule in der Kieler Straße verkauft werden soll oder nicht. Fraktionsvorsitzender Edgar Meyn hat angekündigt, einen entsprechenden Antrag in den nächsten Bauausschuss am Montag, 17. September, um 17.45 Uhr im Ratssaal einzubringen. „Wir meinen, dass zusätzliche Möglichkeiten und Varianten untersucht werden müssen, damit die Fraktionen beraten können, ob die Willers-Jessen-Schule verkauft werden soll oder nicht. Bei der Beantwortung dieser Frage fordern wir zusätzlich eine umfassende und offene Bürgerbeteiligung. Erst wenn alle Möglichkeiten untersucht wurden, ist die Frage ’Verkaufen oder behalten?“ zu stellen.“ In dem Antrag werden zwei Kostenvarianten im Zusammenhang mit der Nachnutzung zur Diskussion gestellt:

Variante 1 – Zielgröße unter 1,5 Millionen Euro brutto: Eine Nutzung zu Schulungszwecken, Büronutzung oder ähnlichen Zwecke, die nur geringe Umbauten erfordert. Kostenermittlung für die jetzt notwendige Instandhaltung wie Sanierung der Fenster, aber keine Innendämmung und andere aufwändige Maßnahmen.

Variante 2 – Zielgröße unter 3,5 Millionen Euro brutto: Eine Nutzungsart mit geringem Umbaubedarf (wie Variante 1), aber mit Austausch der Fenster und weiteren sinnvollen Maßnahmen, die im Kostenrahmen liegen.

Die Grünen weisen auf die hohe stadtbildprägende Bedeutung der Willers-Jessen-Schule hin. Die zentrale Lage könne künftig ein „starkes Bindeglied zwischen Strandpromenade, Stadthalle, Vorplatz der alten Bauschule und Kieler Straße werden“. Die Idee des „Förde-Platzes“ sei ohne die Einbindung der Willers-Jessen-Schule kaum umsetzbar. „Aufgrund der hohen Bedeutung des Gebäudes und des Außengeländes für die Entwicklung der Stadt ist ein Verkauf an private Investoren genau zu prüfen. Eine Vermietung könnte in Zeiten knapper Kassen eine Zwischenlösung darstellen“, betont Meyn. Der Ratsbeschluss, die Willers-Jessen-Schule für 6,15 Millionen Euro zu sanieren und der Eckernförde Touristik und Marketing GmbH, der Kita Mitte und einer kleinen kulturellen Ausstellungsfläche zur Verfügung zu stellen, ist im Zuge der Haushaltskonsolidierung auf Priorität 3 mit geringer Realisierungschance zurückgestuft worden. „Somit ist es sinnvoll, eine Teilsanierung unter Beachtung der knappen Geldmittel zu untersuchen“, erklärte der grüne Fraktionsvorsitzende. Um eine politische Entscheidung treffen zu können, sei neben einer bisher untersuchten Vollsanierung auch eine Teilsanierung mit einer angepassten Nutzung zu betrachten. Die Umsetzung der Variante 1 könne beispielsweise dazu genutzt werden, das Gebäude zum Teil Dritten zur Verfügung zu stellen und Mieteinnahmen zu generieren. Damit werde erreicht, dass ein Verkauf nicht erfolgen muss und eine zukünftig günstigere wirtschaftliche Lage der Stadt oder hohe Förderquoten erst später genutzt werden. Die Einnahmen sicherten die Kosten für den Betrieb und Instandhaltung, so die Grünen. Zudem könnte bei Aufteilung der Kosten entschieden werden, ob nur die Turnhalle (Wohnen) veräußert wird, um damit einen Anteil der Sanierung zu finanzieren. Mieteinnahmen können die laufenden Kosten dämpfen oder auffangen. Eine zum Teil öffentliche Nutzung sei jedoch anzustreben.

(Quelle: EZ)


 

24.08.2018

Gemeinsam für Eckernförde – Leitlinien für Bürgerbeteiligung

ECKERNFÖRDE- Die Stadt Eckernförde möchte Bürgerinnen und Bürger bei städtischen (Planungs-) Vorhaben stärker beteiligen und eine Kultur der Beteiligung fest verankern. Bürgerbeteiligung selbst ist für die Stadt nicht neu – zu verschiedenen Vorhaben gab es bereits Planungsspaziergänge, Workshops und Befragungen. Neu ist, dass jetzt konkrete Leitlinien für Bürgerbeteiligung in Eckernförde entwickelt werden sollen und zwar gemeinsam mit den Bürgern, der Verwaltung und der Politik in einer gemeinsamen Arbeitsgruppe, heißt es in einer Pressemitteilung aus dem Rathaus. Diese konkreten Leitlinien können dann das Miteinander in (Planungs-) Vorhaben beschreiben und eine gemeinsame Grundlage für Beteiligung bilden. Den Projektstart bildet der Informationsabend am Mittwoch, 26. September, im Rathaus (Ratssaal) um 18.30 Uhr, zu dem die Stadt Eckernförde alle Bürgerinnen und Bürger von Eckernförde einlädt. An diesem Abend wird der geplante Prozess der Leitlinienentwicklung vorgestellt. Einwohner ab 16 Jahren, die an einer aktiven Mitwirkung bei der Erarbeitung von Leitlinien für eine intensivere Bürgerbeteiligung interessiert sind und in der gemeinsamen Arbeitsgruppe mitwirken möchten, können sich vorab oder auf der Informationsveranstaltung um eine Teilnahme bewerben. Für die Erarbeitung der Leitlinien sind mehrere Arbeitstreffen (Abendtermine) sowie Informations- und Workshop-Termine bis zum Sommer 2019 geplant (mindestens fünf Termine). Den Bewerbungsbogen für die Mitarbeit in der Arbeitsgruppe sowie fortlaufende Informationen und Termine zum Prozess finden Interessierte auch auf der Startseite des städtischen Internetauftritts unter: www.eckernfoerde.de.

(Quelle: EZ)


 

11.08.2018

Grüne loben neue Bahn-Haltestelle

ECKERNFÖRDE- Bündnis 90/ Die Grünen begrüßen die Pläne der Deutschen Bahn außerordentlich, am Domstag eine neue Haltestelle einzurichten. Auch mit Blick auf die bereits vorhandene Siedlungsdichte, zuzüglich der Erweiterung der Wohnquartiere im Süden der Stadt mit den Wohngebieten Schiefkoppel I und II, sei dies eine zukunftsweisende Entscheidung, erklärte Bernd Ernstmeyer. „Wir freuen uns sehr über diese Absicht der Bahn“, sagte das Mitglied im Parteivorstand und der Fraktion der Grünen in der Ratsversammlung. Ernstmeyer erhofft sich eine pendlergerechte Ausstattung, wie z.B. eine ausreichende Anzahl an Fahrradboxen sowie Ladestationen für E-Fahrräder. Darüber hinaus sehen die Grünen auch eine dringende Notwendigkeit, das Gespräch mit der Wehrtechnischen Dienstelle zu suchen, um über möglichen Pkw-Parkraum auf ihrem Grund zu reden. „Ziel sollte sein, zeitgleich mit der Bahn eine Fertigstellung geeigneter Parkmöglichkeiten anzustreben. Eine Reduzierung der erforderlichen platzintensiven Pkw-Stellflächen für Pendler ist durch die Anbindung an ein Fuß- und Radwegenetz ohne Umwege zu erreichen. Das Fahrradverkehrskonzept ist hier entsprechend fortzuschreiben“, so Ernstmeyer.

Zudem regen Bündnis 90/ Die Grünen an, eine Haltestelle auch im nördlichen Bereich zu prüfen. Eine Haltestelle im Gewerbegebiet Rosseer Weg reduziere ebenfalls den Pendlerverkehr in die Innenstadt und schließe gleichzeitig das Umland an.

(Quelle: EZ)


 

30.06.2018

Grüne scheitern bei Reform der Aufsichtsräte

ECKERNFÖRDE – Der Streit um die Vertretung der Fraktionen in den Aufsichtsräten der Stadtwerke und der Eckernförde Touristik und Marketing GmbH ist nicht neu. Nur die Vertreter der größeren Parteien finden Platz in den jeweils mit fünf Mitgliedern und fünf Stellvertretern besetzten Gremien. In ihnen geht es um alle Themen, die die Tochterunternehmen der Stadt berühren.
Weil sich die kleinen Fraktionen ausgesperrt fühlten, haben sie sich schon vor Jahren immer wieder beschwert, ihnen würden relevante Informationen vorenthalten. Vor fünf Jahren dann kam der Kompromiss: Die großen Fraktionen traten den kleinen einige Stellvertreterposten ab. Die stellvertretenden Mitglieder haben zwar kein Stimmrecht, erhalten aber alle Informationen.
Das ist Edgar Meyn (Grüne) mittlerweile zu wenig. Er will, dass alle Fraktionen mit Stimmrecht vertreten sind und stellte in der Ratsversammlung einen Antrag. Sein Vorschlag: Aus den fünf Stellvertretern werden ordentliche Mitglieder. So hätte die CDU 3 Mitglieder, SPD und Grüne jeweils zwei und SSW, Die Linke und FDP jeweils ein Mitglied. Unterstützung fand er bei der SPD und den Linken.
Katharina Heldt (CDU) sah keine Notwendigkeit für eine Änderung. Für ihre Fraktion sei es selbstverständlich, Stellvertretersitze zu übertragen. Rainer Bosse (SSW) rechnete vor, dass der Aufsichtsrat der ETMG inklusive Arbeitnehmervertreter nach der vorgeschlagenen Regelung 12 Mitglieder umfasse – bei 16 Mitarbeitern. Zudem hätten parteipolitische Interessen in dem Gremium nichts zu suchen. Jürgen Neumann (SPD) hob dagegen die „klare Verteilung der Posten und die Beteiligung aller Fraktionen“ hervor.
Der Antrag scheiterte knapp: SPD, Die Linke und Grüne stimmten mit 19 Stimmen dafür, CDU, SSW und FDP mit 20 Stimmen dagegen.

(Quelle: EZ)


 

30.06.2018

Paukenschlag im neuen Rat

ECKERNFÖRDE – Die größte Eckernförder Ratsversammlung aller Zeiten wird die Geschicke in den nächsten fünf Jahren bestimmen. Die 41 Ratsmitglieder finden gerade noch so Platz im Ratssaal, es ist eng geworden, es wurde eine zusätzliche Sitzreihe eingebaut, alle mussten zusammenrücken. Allein 23 „Neue“ müssen sich in den nächsten Wochen und Monaten mit den Gepflogenheiten der Ratspolitik vertraut machen und viel arbeiten. Dass es soweit gekommen ist, liegt daran, dass die CDU bei der Kommunalwahl am 6. Mai alle 14 Direktmandate gewonnen hat, aber „nur“ 34,0 Prozent der Stimmen auf sich vereinigen konnte. Folglich fiel den weiteren fünf Fraktionen eine entsprechend hohe Zahl an Ausgleichsmandaten zu, die zu der historischen Aufblähung der Ratsversammlung auf 41 Mitglieder geführt hat – davor gehörten dem Rat 27 Abgeordnete an. Die konstituierende Sitzung am Donnerstagabend stand ganz im Zeichen zahlreicher Personalien. Die wichtigste gab es gleich zu Beginn – die Wahl von Bürgervorsteherin Karin Himstedt (CDU). Eigentlich ein Selbstläufer, weil die stärkste Fraktion – die CDU mit 14 Sitzen – das erste Zugriffsrecht hat und (fast) alle anderen mitziehen. Nicht so an diesem Abend. Zunächst beantragte Thorsten Peuster (SSW) geheime statt der üblichen offenen Wahl. Also wurde eine provisorische Wahlkabine aufgebaut, eine Zählkommission gebildet, vorbereitete Wahlzettel verteilt und abgestimmt. Gewählt wurde – Karin Himstedt, allerdings nur mit 26 von 39 Stimmen (zwei Ratsmitglieder waren verhindert). Sechs Ratsmitglieder stimmten gegen Himstedt, sieben enthielten sich. Ein Dämpfer, den Himstedt souverän wegsteckte. Sie respektiere das Ergebnis und werde versuchen, diejenigen, „die es nicht übers Herz bringen konnten, Vertrauen aufzubringen“ in der neuen Wahlperiode zu überzeugen. Zu ihren Stellvertretern wurden Wilhelm Hesterberg (SPD) und Birgit Guhlke (Bündnis 90/ Die Grünen) gewählt. Einen Paukenschlag gab es bei der Wahl des dritten stellvertretenden Bürgermeisters. Vorgeschlagen war Edgar Meyn (Bündnis 90/ Die Grünen). Währen die ersten beiden Stellvertreter Katharina Heldt (CDU) und Frauke Piechatzek (SPD) mit 28 und 26 von insgesamt 39 Stimmen glatt durchgingen, erhielt Edgar Meyn im ersten Wahlgang keine Mehrheit, sondern 17 Ja- und 18 Nein-Stimmen bei vier Enthaltungen. Beim zweiten Urnengang – die Grünen hatten beschlossen, noch einmal abstimmen zu lassen – erhielt Meyn nur noch 13 Ja- und 23 Nein-Stimmen bei drei Enthaltungen. Meyn verzichtete daraufhin auf eine erneute Kandidatur und schlug seine Kollegin Jenny Kannengießer vor, die prompt 36 Ja-Stimmen erhielt. Zwei Ratsmitglieder stimmten mit Nein, eines enthielt sich. Edgar Meyn vermutete eine Retourkutsche seiner Ratskollegen. Er hatte im Vorfelde bei der Besetzung der Aufsichtsräte von Touristik und Stadtwerken auf die gesetzlich vorgegebene Geschlechterverteilung gepocht, woraufhin einige Parteien kurzfristig ihre Listen ändern mussten. Zudem stellte er einen Antrag, dass die Aufsichtsräte künftig aus zehn ordentlichen statt wie bisher aus fünf ordentlichen und fünf stellvertretenden Mitgliedern bestehen sollten. Der Antrag wurde abgelehnt.

(Quelle: EZ)


 

22.06.2018

Projekt Bahnhofsareal jetzt beschleunigen
ECKERNFÖRDE – Die Ansiedlung eines Kinos und Verbrauchermarktes am Bahnhof ist richtig und sollte zügig weiter vorangetrieben werden. Es ist nicht zielführend, jetzt alle Beschlüsse aufzuheben und wieder über Standorte wie Skaterpark oder eine Aufstockung des Sky Marktes nachzudenken. Das Bahnhofsareal bietet die
Entwicklungsfläche, um die wichtigen Funktionen am richtigen Ort in der Stadt aufzunehmen. Nur weil ein Gebäude auf einer kleinen Teilfläche jetzt unter Denkmalschutz gestellt wurde, muss das Projekt nicht
gestoppt werden. Im Gegenteil. Es sollte als Chance gesehen werden, behutsam den Denkmalschutz in die Planungen zu integrieren. Die neue Bebauung sollte eine hohe Qualität in Entwurf und Material aufweisen, aber gleichzeitig die benachbarten denkmalgeschützten Gebäude respektieren. Bündnis 90 Die Grünen haben im Bauausschuss einen Antrag zur Durchführung eines Gutachterverfahrens gestellt, der eine breite Zustimmung fand. Leider erfolgten aber noch keine sichtbaren konkreten Schritte zur Umsetzung. Notwendig
ist jetzt die Beauftragung eines unabhängigen Profis zur Durchführung eines konkurrierenden Verfahrens. Hierfür werden beispielsweise vier bis fünf geeignete Architekturbüros ausgewählt und gebeten, eine Lösung zu erarbeiten. Um sehr zügig Ergebnisse zu erlangen, kann das Verfahren auch in Form eines Workshops durchgeführt werden. Wichtig ist die Einbindung der Öffentlichkeit in das Verfahren.
Am Schluss des Verfahrens liegen Lösungen für die zur Verfügung stehende Entwicklungsfläche vor. Damit ist gleichzeitig die Umsetzbarkeit geprüft, die Gestaltungsqualität gesichert und es steht eine Grundlage für
einen Investor zur Verfügung. Die Denkmalschutzbehörde muss selbstverständlich eng in das Verfahren, incl. Teilnahme am Preisgericht, eingebunden werden. Damit wird sichergestellt, dass die Belange des Denkmalschutzes in der Entwurfslösung berücksichtigt sind und nicht zu weiteren Verzögerungen führen.
Die Stadt Eckernförde benötigt für das Bahnhofsareal jetzt die beste Lösung.
(Pressemitteilung BÜNDNIS 90 DIE GRÜNEN ECKERNFÖRDE zum Projekt Bahnhofsareal)

 

09.05.2018

Naturschutz vor der Haustür

ECKERNFÖRDE – Eckernförde zeigt, dass Lösungen für Probleme in Bezug auf den Schutz der Meere und seiner Bewohner schnell und effizient gefunden werden können, wenn Akteure vor Ort und das Ministerium in Kiel an einem Strang ziehen. Das machte Noch-Umweltminister Robert Habeck während einer Informationsveranstaltung deutlich. Einen Tag vor der Kommunalwahl referierte der Bundesvorstitzende der Grünen auf Einladung der Grünen vor dem Ostsee Info-Center (OIC) über den Schutz von Schweinswalen, Klimawandel und die Gefahr von Plastikmüll für die Meere. Der Schutz der Schweinswale vor den Stellnetzen der Fischer sei ein gutes Beispiel für die gelungene Zusammenarbeit von Ministerium und OIC. Ursprünglich hatte Robert Habeck die Idee, Sperrgebiete für Fischer einzurichten. Dieses Vorhaben stand im Widerspruch zu den Forderungen der Fischer, ein größtmögliches Fanggebiet zu behalten. Die Lösung, die sowohl dem Schutz der Schweinswale als auch den Interessen der Erwerbsfischerei dient, liegt in der freiwilligen Vereinbarung zum Schutz von Schweinswalen und tauchenden Meeresenten, die der damalige OIC-Leiter Claus Müller gemeinsam mit dem Ministerium für Energiewende, Landwirtschaft, Umwelt, Natur und Digitalisierung in Kiel erarbeitet hat und die zunächst bis 2019 gilt. Aktuell beteiligen sich 80 Prozent der Fischer. In den Zeiten, in denen die Schweinswale ihre Jungen bekommen, verpflichten sie sich, die Netze auf ein Drittel der erlaubten Netzlänge zu reduzieren. Plastikmüll stellt ein großes Problem für die Meere dar. Habeck sagte, dass mehr getan werden müsse, als herumliegende Plastikteile einzusammeln. Aufgrund seiner Zusammen ensetzung dauere es 400 bis 500 Jahre, bis Plastik verrotte. Rohöl werde in Deutschland subventioniert, wenn es für Plastik verwendet wird. „Das darf nicht sein, die Vergünstigung für Plastik muss sofort gestrichen werden“, forderte der Minister. Auch auf dieses Thema hat Eckernförde reagiert. Habeck nannte die Strandmüllboxen, die an der Promenade aufgestellt wurden. Auch hier gibt es eine Allianz zwischen dem Naturschutzbund (Nabu) und der Fischerei: die Aktion „Fishing for Litter“ – Fischen nach Müll. Die erforderlichen Mülleimer und Müllgebühren finanziert das Land Schleswig- Holstein. Eine Analyse des gesammelten Mülls zeigt, dass dieser bislang nicht lokalen Ursprungs ist, sondern über die Meere an Eckernfördes Küste gelangt.

(Quelle: EZ)


 

07.05.2018

Rekord: 41 Mandate: Ratsversammlung so groß wie nie 

ECKERNFÖRDE – Euphorie bei der CDU – die Christdemo- kraten haben alle 14 Eckern- förder Wahlbezirke direkt ge- wonnen und ziehen mit 14 Ab- geordneten in die neue Rats- versammlung ein. Damit hätte in dieser Deutlichkeit kaum jemand gerechnet. Dieser gro- ße Erfolg sorgt aber auch da- für, dass auch die anderen Par- teien durch die Überhang- mandate ebenfalls zulegen und die Ratsversammlung auf bisher nie dagewesene 41 Volksvertreter anwächst – 14 mehr als bisher. Eine echte Herausforderung für alle an- gesichts der zahlreichen wich- tigen Entscheidungen, die ak- tuell und in den nächsten Jah- ren noch anstehen. Disziplin im Umgang und konzentrier- tes Arbeiten sind Grundvo- raussetzungen dafür. Neben der CDU haben vor allem die Grünen kräftig an Substanz gewonnen. Auch die FDP hat ihr Ergebnis verdop- pelt, die Linke ebenfalls. Ernüchternd wirkt die schwache Wahlbeteiligung von nur noch 45,9 Prozent. Das Thema Bürgerbeteiligung gewinnt dadurch noch mehr

(Quelle: EZ)


 

20.04.2018

Kommunalwahl 2018 – Umfrage: Zustimmung für Jamaika

KIEL – Es ist eine große Freude zu sehen, dass viele Menschen Vertrauen in GRÜNE Politik setzen. Dafür arbeiten wir und das ist unser Antrieb.
Die Kommunalwahl am 6. Mai ist der nächste große Schritt für erfolgreiche GRÜNE Politik.

In der Jamaika-Koalition und in den Kommunen machen wir Politik für ein ökologisches, gerechtes und weltoffenes Schleswig-Holstein. #

(Quelle: NDR.de)


 

19.04.2018

Landesparteitag der Grünen in Eckernförde am 20.04.2018-21.04.2018

ECKERNFÖRDE – Vom 20. bis 21. April 2018 lädt der schleswig-holsteinische Landesverband von BÜNDNIS 90 / DIE GRÜNEN zum ordentlichen Landesparteitag in der Stadthalle in Eckernförde ein. Unter dem Motto „Klar. Grün. Machen.“ wird der Schwerpunkt auf der Kommunalwahl am 6. Mai 2018 liegen.

(Quelle: www.sh-gruene.de)


 

13.03.2018

Grüne Wahlkampange zur Kommunalwahl 2018

KIEL – Heute stellte Bündnis 90/ Die Grünen Schleswig-Holstein in Kiel die Wahlkampagne für die Kommunalwahl am 6. Mai vor. Dabei wollen wir die wichtigsten Alltagsprobleme der Menschen in den Mittelpunkt rücken- ob Natur- und Umweltschutz, Digitalisierung, bezahlbarer Wohnraum, Mobilität und eine vielfältige Gesellschaft.
Wir bekennen uns klar zu GRÜNEN Inhalten und zeigen Haltung, wir sind GRÜN und vor Ort diejenigen, die gemeinsam mit anderen Menschen etwas bewegen – Wir sind die, die machen.

(Quelle: www.sh-gruene.de)


 

23.02.2018

Mut machen zum Mitmachen

DIE KANDIDATEN VON BÜNDNIS 90/GRÜNE FÜR DIE KOMMUNALWAHL (VORN V. L.): KAI ROSSEN, BIRGIT GUHLKE, EDGAR MEYN, JENNY KANNENGIESSER, BERND ERNSTMEYER UND MEIKE SIEMSEN SOWIE (HINTEN V. L.) KATRIN HERKT, HELMUT OFFERMANN, PETRA KÖRNER, SÖREN VOLLERT, ANDREA CARSTENSEN UND KLAUS-DIETER REDISKE. ES FEHLEN RÜDIGER ZIEGLER UND ANJA KOCH

ECKERNFÖRDE – Edgar Meyn (61) ist der Spitzenkandidat von Bündnis 90/ Die Grünen für die Kommunalwahl am 6. Mai. Ihm folgt auf Listenplatz 2 Ratsfrau Jenny Kannengießer (48). Auf der Wahlversammlung des Ortsverbandes am Mittwochabend in der Alten Volkshochschule wurden der Fraktionsführer und die Ratsfrau einstimmig gewählt. Die Wahlleitung lag in den Händen von Joschka Knuth. Konsequente Bürgerbeteiligung und Transparenz in allen politischen Belangen hat sich der Ortsverband auf seine Fahnen geschrieben. Die klassischen grünen Themen wie Umwelt-, Klima- und Gewässerschutz sollen ebenfalls in der kommenden Legislaturperiode im Mittelpunkt der Politik stehen.
Wichtiges Thema im Wahlkampf der Grünen ist das Thema Stadtverkehr. „Wir gehen einen anderen Weg“, sagte Meyn zu den Mitgliedern. Bislang sei die Parkplatzdiskussion in Eckernförde nur emotional geführt worden, der Wille nach gemeinsamen Lösungen sei für den Bürger nicht erkennbar. „Der große Stadtverkehr bleibt aus der Stadt und kann westlich der Bahnschranke parken“, sagte Meyn. Östlich der Bahnschranke müssten neue Parkplätze für Besucher geschaffen werden.

„Grüne Stadtentwicklung steht für eine lebenswerte und liebenswerte Stadt“, die umweltschonend, mobil, lärmarm, grün, kompakt und durchmischt sei. Die Grünen seien nicht nur einfach da, „sondern wir besetzen die Themen, wir sind die Macher“, gab Meyn sich kämpferisch, der ankündigte, dass diese Legislaturperiode seine letzte sein würde.

Alle Kandidaten wurden einstimmig für ihren Wahlkreis und ihren Listenplatz gewählt. Platz 1: Edgar Meyn (Wahlkreis 001, 61 Jahre, Pensionär), Platz 2: Jenny Kannengießer (WK 003, 48 J., Diplom-Betriebswirtin, Personalreferentin), Platz 3: Birgit Guhlke (WK 008, 54 J., Diplom-Gesundheitsökonomin, Fachkrankenschwester Anästhesie), Platz 4: Kai Rossen (WK 010, 33 J., Arzt), Platz 5: Anja Koch (WK 014, 50 J., Geschäftsführerin der Landtagsfraktion ), Platz 6: Bernd Ernstmeyer (WK 009, 60 J., Pensionär), Platz 7: Meike Siemsen (WK 002, 56 J., Waldorfpädagogin, Buchhändlerin), Platz 8: Rüdiger Ziegler (WK 012, 51 J., freischaffender Künstler, Garten- und Landschaftsarchitekt), Platz 9: Katrin Herkt (WK 005, 46 J., Landschaftsarchitektin), Platz 10: Helmut Offermann (WK 004, 59 J., Landesbeamter, Bauingenieur), Platz 11: Petra Körner (WK 006, 64 J., Diplom-Sozialpädagogin), Platz 12: Sören Vollert (WK 007, 54 J., Diplom-Ingenieur), Platz 13: Andrea Carstensen (WK 011, 57 J., Agraringenieurin), Platz 14: Klaus-Dieter Rediske (WK 013, 54 J., Bankkaufmann).

(Quelle: EZ)


 

18.02.2018

Wahlversammlung

ECKERNFÖRDE – Der Ortsverband von Bündnis 90 / Die Grünen hat seine Mitglieder am Mittwoch, 21. Februar, um 19.30 Uhr zur öffentlichen Wahl der Direkt- und Listenkandidaten für die Kommunalwahl am 6. Mai in die ehemalige Volkshochschule, Frau-Clara-Straße 6, eingeladen. Der Vorstand weist darauf hin, das eine Parteimitgliedschaft für eine Kandidatur nicht erforderlich ist.

(Quelle: EZ)


 

09.12.2017

Eckernförder Grüne mit neuem Vorstand ins Wahljahr

NEUER VORSTAND (VORN V. L.): BERND ERNSTMEYER, MEIKE SIEMSEN, BRITTA-CHARLOTTE RICHTER, KAI ROSSEN

ECKERNFÖRDE – Die Mitglieder des Ortsverbandes Eckernförde und Umgebung von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN haben vergangene Woche auf ihrer Jahreshauptversammlung einen neuen Vorstand gewählt. Als neues Vorstands-Duo werden ab sofort Meike Siemsen und Kai Rossen fungieren. Ihnen werden als Beisitzer Britta Charlotte Richter aus Barkelsby und Bernd Ernstmeyer aus Eckernförde zur Seite stehen. Meike Siemsen (56) ist gebürtige Eckernförderin und engagiert sich seit mehreren Jahren bei den Grünen. Kai Rossen (33) arbeitet als Arzt am UKSH in Kiel und ist seit vergangenem Jahr Mitglied der Grünen. Der neue Vorstand blickt optimistisch auf die im kommenden Jahr bevorstehenden Kommunalwahlen. 26 Gäste waren zur Jahreshauptversammlung in die Alte Volkshochschule gekommen. Der alte Vorstand gab dabei einen Rückblick auf die erfolgreiche Landtags- und Bundestagswahl. Edgar Meyn berichtete über die Arbeit der Grünen Ratsfraktion. Die bisherigen Vorsitzenden, Petra Körner und Joschka Knuth, waren nicht zur Wiederwahl angetreten.

(Quelle: EZ)