Grüner Pressespiegel

06.12.2018

Knappe Mehrheit für die Skaterpark-Verlagerung

Die Ein-Stimmen-Mehrheit von CDU, FDP und SSW für die Verlegung des Skaterparks auf die andere Seite des Schulwegs hat nach dem Jugendausschuss auch den Bauausschuss durchgestanden. Mit 6:5 Stimmen wurde der Verlegungsantrag gegen das Votum von SPD, Grünen und Linken angenommen. Ein vorgeschalteter Prüfantrag von uns Grünen, zuvor in die Argumentation und Prüfung der Verlagerung zu gehen, war zuvor mit gleichem Ergebnis abgelehnt worden. Jetzt hat die Ratsversammlung am 18. Dezember das letzte Wort. Auch dort hätte das Dreierbündnis aus CDU, FDP und SSW eine Ein-Stimmen-Mehrheit.
Ausschussvorsitzender Sören Vollert (Grüne): Die Gründe für die Verlegung seien überhaupt noch nicht diskutiert worden. Das Argument, am Skaterpark gebe es ein Drogenproblem, sei nicht stichhaltig (siehe unsere Anfrage an die Polizei) und „reiner Populismus“. Es habe 2016 keine Mehrheit für den Schulweg als Kino-Standort gegeben, jetzt solle es mit neuen Mehrheiten wieder versucht werden, kritisierte er das Vorgehen. Wenn der „Grüngürtel“ am Schulweg bebaut würde, „würde es einen unheimlichen Druck für Erweiterungen geben und als nächstes wären die Schrebergärten dran“, sagte Vollert. Bevor man da ran gehe, müsse man eine Verlagerung auch städtebaulich von Fachleuten wie dem Gestaltungsbeirat prüfen lassen. Man dürfe so etwas nicht einfach mit mehrheitlicher „Basta“-Mentalität ohne Argumentation durchwinken. Jenny Kannengießer(Grüne) fand es „sehr schade, dass sich die Mehrheit einer Argumentation völlig verschließt und den Antrag ohne Prüfung der Kosten durchboxt“.

Er habe wirklich versucht, den Antrag zu verstehen, aber die Notwendigkeit einer Verlegung nicht nachvollziehen können, sagte SPD-Fraktionschef Neumann. „Ist der Platz am Noor überhaupt geeignet und technisch machbar?“, fragte er.  Rainer Beuthel (Linke) sprach von „abstrusen Argumenten“ des Dreierbündnisses. Thema Drogen: „Will die CDU dann auch die Schließung sämtlicher Schulen beantragen?“ Er lasse sich „durch die Scheinargumente doch nicht veräppeln“. Natürlich habe der Standortwechsel des Skaterparks mit der Kino-Frage zu tun. CDU, FDP und SSW bögen sich ihre nicht sachgerechten Argumente zurecht.

(Quelle: EZ)


 

06.12.2018

Skaterpark kein Drogen-Hotspot

ECKERNFÖRDE – Nachdem CDU, FDP und SSW angedeutet hatten, dass der Skaterpark auch für den Verkauf und Erwerb von Drogen genutzt wird und daher eine Verlegung befürworten, haben wir Grüne bei der Polizei nachgefragt. „Aus polizeilicher Sicht handelt es sich bei der Skaterbahn nicht um einen Ort, an dem signifikant mehr als an anderen Orten in der Innenstadt mit Drogen gehandelt wird“, teilte die Polizei mit. Die Verfügbarkeit von Drogen, so zeigten die Ermittlungen in Eckernförde, sei regelmäßig nicht durch Orte, sondern durch entsprechende Kontakte zwischen den Personen geprägt. Über soziale Medien würden die Treffen vereinbart. Die Treffpunkte seien aber weniger von bestimmten Orten geprägt, als vielmehr durch die persönlichen Lebensgewohnheiten der handelnden Personen. Statistische Größen zu Drogenverstößen seien maßgeblich abhängig vom polizeilichen Kontrolldruck und daher nur bedingt aussagekräftig, so die Polizei. Eine Verlegung des Skaterparks führe nicht zwangsläufig zu einer Unterbindung, gegebenenfalls zu einer Verlagerung.

(Quelle: EZ)


 

04.12.2018

Skaterpark im Fokus

ECKERNFÖRDE – Die von CDU, FDP und SSW beantragte Verlegung des Skaterparks auf die gegenüberliegende Seite des Schulwegs aufs Gelände der aufgegebenen Kleingartenkolonie Süderhake 1 spaltet die Ratsversammlung.
Wir Grüne gehen da nicht mit und haben die Vorschaltung eines Prüfauftrags „Nutzungskonzepte Skaterpark“ mit folgenden Fragen beantragt:

Wie ist eine zukünftige gewerbliche Nutzung des Skaterparks unter städtebaulichen Aspekten zu bewerten?
Können / müssen die Flächen der benachbarten Schrebergärten in eine künftige gewerbliche Nutzung des jetzigen Skaterparks einbezogen werden?
Welche weiteren naturnahen Nutzungen sind auf dem Gebiet des Skaterparks möglich?
Welche dieser denkbaren Nutzungsarten können mit einer verkleinerten Skateranlage ohne Laufbahn auf dem Gelände des jetzigen Skaterparks kombiniert werden?

Die Ergebnisse sollen in einem Workshop vorgestellt werden, die Anregungen in den Abschlussbericht einfließen, der der Politik als Entscheidungsgrundlage dient. „Im Kern sehen wir den Antrag der Ein-Stimmen-Mehrheitskoalition aus CDU, SSW, FDP sehr kritisch, da keine Diskussion über das eigentliche Ziel des Aufstellungsbeschlusses, die gewerbliche Nutzung des derzeitigen Skaterparks, erfolgte“, sagt Sören Vollert (Grüne), Vorsitzender des Bauausschusses. Die Auswirkungen einer gewerblichen Nutzung stünden im Widerspruch zum Rahmenplan und zur Nooröffnung. „Offensichtlich sollen Tatsachen geschaffen werden, bevor überhaupt eine fachliche Bewertung erfolgt“, vermutet Vollert. Für eine so wichtige Fragestellung sei „ein übergreifender Konsens wichtig“.

(Quelle: EZ)


 

17.11.2018

Neue Skateranlage in Süderhake I

ECKERNFÖRDE- Wieder einmal dient die Skateranlage am Schulweg als Spielball der Rathauspolitiker. Ein gemeinsamer Antrag auf Verlegung der Skateranlage auf die gegenüberliegende Seite des Schulweges von CDU, FDP und SSW in der Sitzung des Ausschusses für Jugend, Kultur, Bildung und Sport sorgte für heftige Reaktionen im Raum. Nach einer erregten Debatte boxten CDU, FDP und SSW aufgrund der Mehrheiten im Ausschuss ihren Antrag mit 6:5 Stimmen durch.
Ratsherr Rainer Bruns (CDU) stellte den Antrag vor: Auf dem ehemaligen Gelände der Kleingartenkolonie Süderhake I soll eine Freizeit-, Sport- und Begegnungsstätte für Jugendliche mit einer modernen Skateranlage errichtet werden. Die Speedskaterbahn soll auf einem Ersatzfeld am Schulzentrum-Süd errichtet werden. Bis zur Fertigstellung soll die alte Skateranlage erhalten bleiben. Ein Sturm der Entrüstung fegte durch den Ratssaal. Bernd Ernstmeyer (Bündnis 90/Die Grünen) warf den Fraktionen von CDU, FDP und SSW wegen des Antrags „eine Gefährdung der Nooröffnung“ vor, die Verlegung biete ein hohes Konfliktpotenzial zwischen Jugendlichen auf der Skateranlage und der nahen Wohnbebauung. Für Rainer Beuthel (Die Linke) handelte es sich um „eine scheinheilige Debatte“ der Antragsteller. Der Antrag erfolge zum jetzigen Zeitpunkt aus einem einzigen Grund: „Einfach, weil es jetzt andere Mehrheiten gibt.“ Er spielte damit auf einen Ratsbeschluss vom 29. September 2016 an, an den ein sehr aufgebrachter Edgar Meyn (Bündnis 90/ Die Grünen) erinnerte. Die Ratsmitglieder hatten in der Versammlung Ende September 2016 zur Verbesserung der städtischen Ausgabenseite eine Prioritätenliste für die Haushaltspläne bis 2020 verabschiedet. Unter der Priorität 1 B (Umsetzung möglichst in 2018) ist unter Punkt 18 zu lesen: Sanierung Skateranlage am Schulweg. Für die Planung wurden 30 000 Euro in den Haushalt gestellt, für die Sanierung 170 000 Euro. Laut Meyn hätten sowohl die CDU als auch die FDP im Vorabgespräch der Fraktionen im Mai 2016 nicht für eine Priorität der Skateranlage gestimmt, sondern ihr Kreuz in der Spalte „kein Interesse“ gesetzt. „Von einer Verlegung der Skaterbahn war zu dem Zeitpunkt nie die Rede gewesen“, hielt Meyn den drei Fraktionen vor, in Wirklichkeit überhaupt kein Interesse für die Belange der jugendlichen Skater zu haben. Meyn forderte von CDU, FDP und SSW politische Fairness: „Ich erwarte Zuverlässigkeit bei Beschlüssen.“ Ihr Antrag sei reiner „Aktionismus“: „Ein altes Ziel soll mit neuen Mehrheiten durchgedrückt werden. Das hat nichts mit Bürgerbeteiligung zu tun.“ Auf derartige „arrogante Fatzkes“ habe er keine Lust mehr. Auf Einwände aus der Versammlung, die Skaterbahn kollidiere mit dem geplanten Noorwanderweg, antwortete Rainer Bosse (SSW), dass man zur Not Wände aufstellen könne. Den wiederholt vorgebrachten Hinweis von den Fraktionen von SPD, Grünen und Linken, dass sich hinter dem Antrag das eigentliche Thema „Skateranlage als Kinostandort“ verberge, entgegnete Bosse: „Leute, ihr sprecht immer davon, dass wir dort das Kino bauen wollen. Das ist ja gar nicht amtlich. Ihr macht euch doch alle ins Hemd.“ Großes Gelächter im Ratssaal. Torben Küßner (SPD) erinnerte an den überfraktionellen Beschluss, den innenstadtnahen Naturraum zu erhalten. „Eine Verlegung der Skaterbahn widerspricht dem Beschluss.“ Bürgermeister Jörg Sibbel machte deutlich, dass der Antrag von CDU, FDP und SSW im Widerspruch zum Beschluss der Ratsversammlung vom 29. September 2016 stehe. Dieser müsse erst aufgehoben werden, sollte in der kommenden Ratsversammlung für den Antrag der drei Fraktionen gestimmt werden. In einem B-Planverfahren müssten Fragen wie Lärm, Gewässerschutzstreifen, Natur- und Umweltschutz sowie Kartierung der Fläche geklärt werden. Vor Abstimmung über den Antrag von CDU, FDP und SSW schlug Jenny Kannengießer (Bündnis 90/Die Grünen) vor, den Antrag in einen Prüfantrag umzuwandeln. Vor einem Beschluss müssten zunächst die Kosten für eine Verlegung und den Bau einer Speedskaterbahn ermittelt und die Jugendlichen befragt werden – nicht umgekehrt: „Sonst wird Bürgerbeteiligung ad absurdum geführt. Das ist für mich der falsche Weg.“ Katharina Heldt (CDU) erinnerte an die demokratischen Spielregeln: „Mehrheit ist Mehrheit.“ Nach wie vor habe das Bahnhofsgelände auch für die CDU die oberste Priorität, aber bisher sei in zwei Jahren nichts geschehen. „Was passiert, wenn am Bahnhof nicht gebaut wird? Dann ist es gut, wenn man einen Plan B hat.“ Heldt kündigte an, den Antrag auch im nächsten Bauausschuss einzubringen. Was im Falle der Verlegung der Skateranlage mit der freien Fläche passieren soll, wurde von den Antragstellern nicht konkretisiert.

(Quelle: EZ)


 

08.11.2018

Verlegung der Skateranlage

 (Sören Vollert)

In der nächsten Sitzung des Ausschusses für Jugend, Kultur, Bildung und Sport (JKBS) am Do.15.11.2018 gibt es unter TOP 9 folgenden Antrag:

Verlegung der Skateranlage in die ehemalige Kleingartenkolonie Süderhake I
– gemeinsamer Antrag der Fraktionen von CDU, FDP und SSW.

Wir meinen:
Dieser Antrag gefährdet nicht nur das Projekt KINO und Bahnhofsareal, sondern auch die Umsetzung der Wohnbebauung in der Nooröffnung.
Was war:
„Der Bauausschuss hat in der Sitzung am 18.04.2018 u.a. folgenden Beschluss gefasst:
„Für das Bahnhofsareal wird ein Gutachterverfahren angestrebt.
Grundlage ist der Vorschlag des Investors mit den Gebäudeteilen Kino, Wohnen / Gewerbe sowie Einzelhandel / Wohnen. Der Beschluss wurde gefasst, da die geplante Bebauung „Bahnhofsareal und Umgebung“ für die Entwicklung der Stadt Eckernförde von sehr hoher Bedeutung ist. Nur eine hohe Gestaltungsqualität und ein transparentes Gutachterverfahren sichern eine breite Zustimmung der Bevölkerung für dieses Projekt“
Am 17.09.2018 wurde der Beschluss im Bauauschuss konkretisiert und einstimmig angenommen. Das konkurriende Verfahren mit fachlich geeigneten Architekturbüros unter Einbindung der Öffentlichkeit wird bereits im Januar abgeschlossen. Der beste Entwurf wird dann umgesetzt.
Wir meinen:
„Wir sind auf einem guten Weg, auch wenn es noch einige Hürden zu überwinden gilt.
Der Antrag zur Verlegung der Skaterbahn gefährdet die aktuelle Planungssicherheit.“
Warum?
Weil nun die Spekulationen für die weitere Verwendung der frei gewordenen Fläche freien Lauf haben. Siedeln sich Markant und Kino jetzt doch westlich der Bahnschienen an?
Die Skaterbahn sollte erneuert werden und nicht umziehen. Der von CDU, SSW und FDP favorisierte Standort gehört zum neuen Stadtgebiet Nooröffnung, Grünflächen und ein Wanderweg gestalten diesen naturnahen Raum im Übergang zwischen Innenstadt und Noor. Hier soll mal wieder eine Entscheidung getroffen werden, ohne vorher mit den Betroffenen zu sprechen.
Wie soll zeitgemäße Stadtentwicklung verständlich und zukunftssicher vermittelt werden, wenn Bürgerbeteiligung „kleingeschrieben“ wird?
Wer hat die Jugendlichen aktuell befragt?
Sehen sie ihre Skaterbahn überhaupt auf der anderen Straßenseite?
Welcher Jugendliche möchte seine Freizeit an einem öffentlichen Wanderweg und in der unmittelbaren Nähe einer geschützten Schilffläche verbringen?
Welche Auswirkungen hat die angrenzende Wohnbebauung auf die Freizeitaktivitäten der Jugendlichen?
Warum soll ein Investor auf dem Bahnhofsareal viele Millionen Euro investieren, wenn die Zukunft seiner Planung in Frage gestellt wird?
Wie sollen zukünftige Investoren für die Wohnbebauung in der Nooröffnung Vertrauen in Verwaltung und Politik gewinnen, wenn Planungen und Zusagen Achterbahn fahren?
Wir sagen nein zu diesem Antrag!

(Quelle: EZ)


 

01.11.2018

Entwicklung von Leitlinien für eine intensivere Bürgerbeteiligung

Nachdem am 23. Oktober 2018 das erste Arbeitsgruppen Treffen mit Grüner Beteiligung statt fand, ist für den 28. November 2018 die Auftaktveranstaltung vorgesehen, zu der alle EinwohnerInnen von Eckernförde herzlich eingeladen sind. Ziel ist es, eine Grundlage für die Erarbeitung der Leitlinien für Bürgerbeteiligung in Eckernförde zu generieren.
Vier zentrale Fragen werden während der Veranstaltung umfassend behandelt:

1. Warum?
Mit welchen Zielen und zu welchem
Zweck sollen Leitlinien für informelle Bürgerbeteiligung
entwickelt werden?
2. Wann?
Bei welchen Anlässen/Themen/Vorhaben oder an
welchen Stellen sollen die Leitlinien gelten?
3. Wer?
Wer soll beteiligt werden?
4. Wie soll ein (informelles) Beteiligungsverfahren
ablaufen?

Alle Eckernförder EinwohnerInnen sind gefragt! Um eine Anmeldung zur Teilnahme vorab wird gebeten (Herr Schlemmer, Tel. 710-123 oder per E-Mail buergerbeteiligung [at] stadt-eckernfoerde [dot] de).
Sämtliche Ergebnisse der Auftaktveranstaltung werden von der Arbeitsgruppe ausgewertet und bearbeitet, hierzu sind mehrere Sitzungen vorgesehen. Eine Rückkopplung der zwischenzeitlichen Ergebnisse und des Bearbeitungsstandes an die EinwohnerInnen erfolgt in einer weiteren Veranstaltung im Frühjahr 2019.

Wir Grüne 💚 möchten die EinwohnerInnen beteiligen, weil wir an ihre Kompetenzen glauben – und weil wir glauben, dass Eckernförde nur gemeinsam gestaltet werden kann.


 

23.10.2018

Wohnen auf der Panzerplatte?
ECKERNFÖRDE –  Kommt nach einem Jahr Pause wieder Bewegung in die Angelegenheit Panzerplatte? Könnte dort ein Mehrfamilienhaus gebaut werden? Politischer Zankapfel, Stillstand, Trostlosigkeit – Wörter, die mit der sogenannten Panzerplatte in Verbindung gebracht werden. Hinter dem Begriff verbirgt sich das Grundstück am Ortseingang Eckernfördes (von Kiel aus kommend) an der B 76 mit direktem Strandzugang – gegenüber dem Sandkrug, in unmittelbarer Nachbarschaft zur WTD 71. Eigentümerin der 2800 Quadratmeter großen Fläche ist seit März 2011 Krimhilde Mann. Ursprünglich wollte die Investorin dort ein Hotel bauen, doch sie erhielt kein Baurecht für die Fläche. Baurechtlich befindet sich das 25 mal 50 Meter große Grundstück im Außenbereich der Stadt, wo keine Bebauung zulässig ist. Fast ein Jahr lang gab es keinerlei Gespräche zwischen Stadt und Investorin. Auf der Sitzung am 1. November 2017 beschloss der Bauausschuss im Hinblick auf eine mögliche Nutzung der Liegenschaft, „dass die Eigentümerin einen Antrag auf Aufstellung eines vorhabenbezogenen Bebauungsplanes für die sogenannte Panzerplatte stellen sollte.“ Jetzt bringt Krimhilde Mann wieder Bewegung in die Angelegenheit. Jüngst erhielten Verwaltung und einige Ratsmitglieder Post des Architekturbüros Prof. Dr. Ing. Herbert Lischetzki aus Dinslaken, das im Auftrag des Ehepaars Mann ein Gutachten über eine vorhabenbezogene Bebauung erstellt. Vor dessen Erstellung bat der Architekt die angeschriebenen Personen um eine Stellungnahme. „Wegen der aktuellen Entwicklung auf dem Wohnungsmarkt und kritischer Einwände gegen einen Hotelbau soll auf der vorhandenen Stahlbetonplatte ein Mehrfamilienhaus in viereinhalb-geschossiger Höhe errichtet werden“, heißt es in dem Anschreiben. In einem beigefügten Fragenbogen werden mögliche Alternativen für eine Bebauung vorgestellt: 1. Grundstücksbebauung mit einem Mehrfamilienhaus, viereinhalb-geschossig plus einer ein-geschossigen Tiefgarage bei Freilegung der vorhandenen Stahlbetonsohle, 2. Grundstücksbebauung mit einem Hotel fünfeinhalb-geschossig plus einer zwei-geschossigen Tiefgarage bei Abriss der vorhandenen Stahlbetonsohle, 3. Grundstücksbebauung mit eineinhalb-geschossigen Ferienhäusern, 4. Erstellung eines neuen Bebauungsplanes. Bei der angehängten Zeichnung handelt es sich nur um die Skizze eines möglichen Entwurfs. „Die Form des neuen Entwurfes hängt davon ab, ob der Beschluss des Bauausschusses auch für eine Wohnbebauung akzeptiert werden würde. Da besteht vorerst noch Klärungsbedarf“, macht Krimhilde Mann deutlich. Die Investorin betont, dass es sich bei den Fragebögen um eine persönliche Anfrage auf freiwilliger Basis handelt. „Ein Entwurf erfolgt erst dann, wenn das Gutachten von Herrn Professor Dr. Ing. Lischetzki insgesamt zu einem positiven Ergebnis geführt hat und der Bauausschuss signalisieren würde, dass er mit einer Planänderung einverstanden ist.“ Die Investorin sagt: „Wir würden uns sehr freuen, wenn tatsächlich Bewegung in die Sache käme.“

„Wir arbeiten den Fragebogen ordnungsgemäß ab, geben aber keine Bewertung des Objekts ab“, erklärt Bürgermeister Jörg Sibbel, weist aber gleichzeitig darauf hin, dass die Bedingungen nach wie vor gleich sind: „Die Liegenschaft befindet sich im Außenbereich an der Grenze zu einem FFH-Gebiet.“ Dieses erlaube keine Bebauung.

Gegen jegliche Bebauung sprechen sich Bündnis 90/Die Grünen aus. „Es ist eine Sonderfläche und grenzt an das Naturschutzgebiet. Wir möchten dort keine Bebauung“, macht Fraktionsvorsitzender Edgar Meyn unmissverständlich klar.

(Quelle: EZ)


 

14.09.2018

Willers-Jessen-Schule: Teilsanierung, Vermietung oder Verkauf – die grünen Varianten

 (shz.de)

ECKERNFÖRDE- Die Fraktion der Grünen fordert eine gründliche Abwägung der Frage, ob die schulisch nicht mehr genutzte Willers-Jessen-Schule in der Kieler Straße verkauft werden soll oder nicht. Fraktionsvorsitzender Edgar Meyn hat angekündigt, einen entsprechenden Antrag in den nächsten Bauausschuss am Montag, 17. September, um 17.45 Uhr im Ratssaal einzubringen. „Wir meinen, dass zusätzliche Möglichkeiten und Varianten untersucht werden müssen, damit die Fraktionen beraten können, ob die Willers-Jessen-Schule verkauft werden soll oder nicht. Bei der Beantwortung dieser Frage fordern wir zusätzlich eine umfassende und offene Bürgerbeteiligung. Erst wenn alle Möglichkeiten untersucht wurden, ist die Frage ’Verkaufen oder behalten?“ zu stellen.“ In dem Antrag werden zwei Kostenvarianten im Zusammenhang mit der Nachnutzung zur Diskussion gestellt:

Variante 1 – Zielgröße unter 1,5 Millionen Euro brutto: Eine Nutzung zu Schulungszwecken, Büronutzung oder ähnlichen Zwecke, die nur geringe Umbauten erfordert. Kostenermittlung für die jetzt notwendige Instandhaltung wie Sanierung der Fenster, aber keine Innendämmung und andere aufwändige Maßnahmen.

Variante 2 – Zielgröße unter 3,5 Millionen Euro brutto: Eine Nutzungsart mit geringem Umbaubedarf (wie Variante 1), aber mit Austausch der Fenster und weiteren sinnvollen Maßnahmen, die im Kostenrahmen liegen.

Die Grünen weisen auf die hohe stadtbildprägende Bedeutung der Willers-Jessen-Schule hin. Die zentrale Lage könne künftig ein „starkes Bindeglied zwischen Strandpromenade, Stadthalle, Vorplatz der alten Bauschule und Kieler Straße werden“. Die Idee des „Förde-Platzes“ sei ohne die Einbindung der Willers-Jessen-Schule kaum umsetzbar. „Aufgrund der hohen Bedeutung des Gebäudes und des Außengeländes für die Entwicklung der Stadt ist ein Verkauf an private Investoren genau zu prüfen. Eine Vermietung könnte in Zeiten knapper Kassen eine Zwischenlösung darstellen“, betont Meyn. Der Ratsbeschluss, die Willers-Jessen-Schule für 6,15 Millionen Euro zu sanieren und der Eckernförde Touristik und Marketing GmbH, der Kita Mitte und einer kleinen kulturellen Ausstellungsfläche zur Verfügung zu stellen, ist im Zuge der Haushaltskonsolidierung auf Priorität 3 mit geringer Realisierungschance zurückgestuft worden. „Somit ist es sinnvoll, eine Teilsanierung unter Beachtung der knappen Geldmittel zu untersuchen“, erklärte der grüne Fraktionsvorsitzende. Um eine politische Entscheidung treffen zu können, sei neben einer bisher untersuchten Vollsanierung auch eine Teilsanierung mit einer angepassten Nutzung zu betrachten. Die Umsetzung der Variante 1 könne beispielsweise dazu genutzt werden, das Gebäude zum Teil Dritten zur Verfügung zu stellen und Mieteinnahmen zu generieren. Damit werde erreicht, dass ein Verkauf nicht erfolgen muss und eine zukünftig günstigere wirtschaftliche Lage der Stadt oder hohe Förderquoten erst später genutzt werden. Die Einnahmen sicherten die Kosten für den Betrieb und Instandhaltung, so die Grünen. Zudem könnte bei Aufteilung der Kosten entschieden werden, ob nur die Turnhalle (Wohnen) veräußert wird, um damit einen Anteil der Sanierung zu finanzieren. Mieteinnahmen können die laufenden Kosten dämpfen oder auffangen. Eine zum Teil öffentliche Nutzung sei jedoch anzustreben.

(Quelle: EZ)


 

24.08.2018

Gemeinsam für Eckernförde – Leitlinien für Bürgerbeteiligung

ECKERNFÖRDE- Die Stadt Eckernförde möchte Bürgerinnen und Bürger bei städtischen (Planungs-) Vorhaben stärker beteiligen und eine Kultur der Beteiligung fest verankern. Bürgerbeteiligung selbst ist für die Stadt nicht neu – zu verschiedenen Vorhaben gab es bereits Planungsspaziergänge, Workshops und Befragungen. Neu ist, dass jetzt konkrete Leitlinien für Bürgerbeteiligung in Eckernförde entwickelt werden sollen und zwar gemeinsam mit den Bürgern, der Verwaltung und der Politik in einer gemeinsamen Arbeitsgruppe, heißt es in einer Pressemitteilung aus dem Rathaus. Diese konkreten Leitlinien können dann das Miteinander in (Planungs-) Vorhaben beschreiben und eine gemeinsame Grundlage für Beteiligung bilden. Den Projektstart bildet der Informationsabend am Mittwoch, 26. September, im Rathaus (Ratssaal) um 18.30 Uhr, zu dem die Stadt Eckernförde alle Bürgerinnen und Bürger von Eckernförde einlädt. An diesem Abend wird der geplante Prozess der Leitlinienentwicklung vorgestellt. Einwohner ab 16 Jahren, die an einer aktiven Mitwirkung bei der Erarbeitung von Leitlinien für eine intensivere Bürgerbeteiligung interessiert sind und in der gemeinsamen Arbeitsgruppe mitwirken möchten, können sich vorab oder auf der Informationsveranstaltung um eine Teilnahme bewerben. Für die Erarbeitung der Leitlinien sind mehrere Arbeitstreffen (Abendtermine) sowie Informations- und Workshop-Termine bis zum Sommer 2019 geplant (mindestens fünf Termine). Den Bewerbungsbogen für die Mitarbeit in der Arbeitsgruppe sowie fortlaufende Informationen und Termine zum Prozess finden Interessierte auch auf der Startseite des städtischen Internetauftritts unter: www.eckernfoerde.de.

(Quelle: EZ)


 

11.08.2018

Grüne loben neue Bahn-Haltestelle

ECKERNFÖRDE- Bündnis 90/ Die Grünen begrüßen die Pläne der Deutschen Bahn außerordentlich, am Domstag eine neue Haltestelle einzurichten. Auch mit Blick auf die bereits vorhandene Siedlungsdichte, zuzüglich der Erweiterung der Wohnquartiere im Süden der Stadt mit den Wohngebieten Schiefkoppel I und II, sei dies eine zukunftsweisende Entscheidung, erklärte Bernd Ernstmeyer. „Wir freuen uns sehr über diese Absicht der Bahn“, sagte das Mitglied im Parteivorstand und der Fraktion der Grünen in der Ratsversammlung. Ernstmeyer erhofft sich eine pendlergerechte Ausstattung, wie z.B. eine ausreichende Anzahl an Fahrradboxen sowie Ladestationen für E-Fahrräder. Darüber hinaus sehen die Grünen auch eine dringende Notwendigkeit, das Gespräch mit der Wehrtechnischen Dienstelle zu suchen, um über möglichen Pkw-Parkraum auf ihrem Grund zu reden. „Ziel sollte sein, zeitgleich mit der Bahn eine Fertigstellung geeigneter Parkmöglichkeiten anzustreben. Eine Reduzierung der erforderlichen platzintensiven Pkw-Stellflächen für Pendler ist durch die Anbindung an ein Fuß- und Radwegenetz ohne Umwege zu erreichen. Das Fahrradverkehrskonzept ist hier entsprechend fortzuschreiben“, so Ernstmeyer.

Zudem regen Bündnis 90/ Die Grünen an, eine Haltestelle auch im nördlichen Bereich zu prüfen. Eine Haltestelle im Gewerbegebiet Rosseer Weg reduziere ebenfalls den Pendlerverkehr in die Innenstadt und schließe gleichzeitig das Umland an.

(Quelle: EZ)


 

30.06.2018

Grüne scheitern bei Reform der Aufsichtsräte

ECKERNFÖRDE – Der Streit um die Vertretung der Fraktionen in den Aufsichtsräten der Stadtwerke und der Eckernförde Touristik und Marketing GmbH ist nicht neu. Nur die Vertreter der größeren Parteien finden Platz in den jeweils mit fünf Mitgliedern und fünf Stellvertretern besetzten Gremien. In ihnen geht es um alle Themen, die die Tochterunternehmen der Stadt berühren.
Weil sich die kleinen Fraktionen ausgesperrt fühlten, haben sie sich schon vor Jahren immer wieder beschwert, ihnen würden relevante Informationen vorenthalten. Vor fünf Jahren dann kam der Kompromiss: Die großen Fraktionen traten den kleinen einige Stellvertreterposten ab. Die stellvertretenden Mitglieder haben zwar kein Stimmrecht, erhalten aber alle Informationen.
Das ist Edgar Meyn (Grüne) mittlerweile zu wenig. Er will, dass alle Fraktionen mit Stimmrecht vertreten sind und stellte in der Ratsversammlung einen Antrag. Sein Vorschlag: Aus den fünf Stellvertretern werden ordentliche Mitglieder. So hätte die CDU 3 Mitglieder, SPD und Grüne jeweils zwei und SSW, Die Linke und FDP jeweils ein Mitglied. Unterstützung fand er bei der SPD und den Linken.
Katharina Heldt (CDU) sah keine Notwendigkeit für eine Änderung. Für ihre Fraktion sei es selbstverständlich, Stellvertretersitze zu übertragen. Rainer Bosse (SSW) rechnete vor, dass der Aufsichtsrat der ETMG inklusive Arbeitnehmervertreter nach der vorgeschlagenen Regelung 12 Mitglieder umfasse – bei 16 Mitarbeitern. Zudem hätten parteipolitische Interessen in dem Gremium nichts zu suchen. Jürgen Neumann (SPD) hob dagegen die „klare Verteilung der Posten und die Beteiligung aller Fraktionen“ hervor.
Der Antrag scheiterte knapp: SPD, Die Linke und Grüne stimmten mit 19 Stimmen dafür, CDU, SSW und FDP mit 20 Stimmen dagegen.

(Quelle: EZ)


 

30.06.2018

Paukenschlag im neuen Rat

ECKERNFÖRDE – Die größte Eckernförder Ratsversammlung aller Zeiten wird die Geschicke in den nächsten fünf Jahren bestimmen. Die 41 Ratsmitglieder finden gerade noch so Platz im Ratssaal, es ist eng geworden, es wurde eine zusätzliche Sitzreihe eingebaut, alle mussten zusammenrücken. Allein 23 „Neue“ müssen sich in den nächsten Wochen und Monaten mit den Gepflogenheiten der Ratspolitik vertraut machen und viel arbeiten. Dass es soweit gekommen ist, liegt daran, dass die CDU bei der Kommunalwahl am 6. Mai alle 14 Direktmandate gewonnen hat, aber „nur“ 34,0 Prozent der Stimmen auf sich vereinigen konnte. Folglich fiel den weiteren fünf Fraktionen eine entsprechend hohe Zahl an Ausgleichsmandaten zu, die zu der historischen Aufblähung der Ratsversammlung auf 41 Mitglieder geführt hat – davor gehörten dem Rat 27 Abgeordnete an. Die konstituierende Sitzung am Donnerstagabend stand ganz im Zeichen zahlreicher Personalien. Die wichtigste gab es gleich zu Beginn – die Wahl von Bürgervorsteherin Karin Himstedt (CDU). Eigentlich ein Selbstläufer, weil die stärkste Fraktion – die CDU mit 14 Sitzen – das erste Zugriffsrecht hat und (fast) alle anderen mitziehen. Nicht so an diesem Abend. Zunächst beantragte Thorsten Peuster (SSW) geheime statt der üblichen offenen Wahl. Also wurde eine provisorische Wahlkabine aufgebaut, eine Zählkommission gebildet, vorbereitete Wahlzettel verteilt und abgestimmt. Gewählt wurde – Karin Himstedt, allerdings nur mit 26 von 39 Stimmen (zwei Ratsmitglieder waren verhindert). Sechs Ratsmitglieder stimmten gegen Himstedt, sieben enthielten sich. Ein Dämpfer, den Himstedt souverän wegsteckte. Sie respektiere das Ergebnis und werde versuchen, diejenigen, „die es nicht übers Herz bringen konnten, Vertrauen aufzubringen“ in der neuen Wahlperiode zu überzeugen. Zu ihren Stellvertretern wurden Wilhelm Hesterberg (SPD) und Birgit Guhlke (Bündnis 90/ Die Grünen) gewählt. Einen Paukenschlag gab es bei der Wahl des dritten stellvertretenden Bürgermeisters. Vorgeschlagen war Edgar Meyn (Bündnis 90/ Die Grünen). Währen die ersten beiden Stellvertreter Katharina Heldt (CDU) und Frauke Piechatzek (SPD) mit 28 und 26 von insgesamt 39 Stimmen glatt durchgingen, erhielt Edgar Meyn im ersten Wahlgang keine Mehrheit, sondern 17 Ja- und 18 Nein-Stimmen bei vier Enthaltungen. Beim zweiten Urnengang – die Grünen hatten beschlossen, noch einmal abstimmen zu lassen – erhielt Meyn nur noch 13 Ja- und 23 Nein-Stimmen bei drei Enthaltungen. Meyn verzichtete daraufhin auf eine erneute Kandidatur und schlug seine Kollegin Jenny Kannengießer vor, die prompt 36 Ja-Stimmen erhielt. Zwei Ratsmitglieder stimmten mit Nein, eines enthielt sich. Edgar Meyn vermutete eine Retourkutsche seiner Ratskollegen. Er hatte im Vorfelde bei der Besetzung der Aufsichtsräte von Touristik und Stadtwerken auf die gesetzlich vorgegebene Geschlechterverteilung gepocht, woraufhin einige Parteien kurzfristig ihre Listen ändern mussten. Zudem stellte er einen Antrag, dass die Aufsichtsräte künftig aus zehn ordentlichen statt wie bisher aus fünf ordentlichen und fünf stellvertretenden Mitgliedern bestehen sollten. Der Antrag wurde abgelehnt.

(Quelle: EZ)


 

22.06.2018

Projekt Bahnhofsareal jetzt beschleunigen
ECKERNFÖRDE – Die Ansiedlung eines Kinos und Verbrauchermarktes am Bahnhof ist richtig und sollte zügig weiter vorangetrieben werden. Es ist nicht zielführend, jetzt alle Beschlüsse aufzuheben und wieder über Standorte wie Skaterpark oder eine Aufstockung des Sky Marktes nachzudenken. Das Bahnhofsareal bietet die
Entwicklungsfläche, um die wichtigen Funktionen am richtigen Ort in der Stadt aufzunehmen. Nur weil ein Gebäude auf einer kleinen Teilfläche jetzt unter Denkmalschutz gestellt wurde, muss das Projekt nicht
gestoppt werden. Im Gegenteil. Es sollte als Chance gesehen werden, behutsam den Denkmalschutz in die Planungen zu integrieren. Die neue Bebauung sollte eine hohe Qualität in Entwurf und Material aufweisen, aber gleichzeitig die benachbarten denkmalgeschützten Gebäude respektieren. Bündnis 90 Die Grünen haben im Bauausschuss einen Antrag zur Durchführung eines Gutachterverfahrens gestellt, der eine breite Zustimmung fand. Leider erfolgten aber noch keine sichtbaren konkreten Schritte zur Umsetzung. Notwendig
ist jetzt die Beauftragung eines unabhängigen Profis zur Durchführung eines konkurrierenden Verfahrens. Hierfür werden beispielsweise vier bis fünf geeignete Architekturbüros ausgewählt und gebeten, eine Lösung zu erarbeiten. Um sehr zügig Ergebnisse zu erlangen, kann das Verfahren auch in Form eines Workshops durchgeführt werden. Wichtig ist die Einbindung der Öffentlichkeit in das Verfahren.
Am Schluss des Verfahrens liegen Lösungen für die zur Verfügung stehende Entwicklungsfläche vor. Damit ist gleichzeitig die Umsetzbarkeit geprüft, die Gestaltungsqualität gesichert und es steht eine Grundlage für
einen Investor zur Verfügung. Die Denkmalschutzbehörde muss selbstverständlich eng in das Verfahren, incl. Teilnahme am Preisgericht, eingebunden werden. Damit wird sichergestellt, dass die Belange des Denkmalschutzes in der Entwurfslösung berücksichtigt sind und nicht zu weiteren Verzögerungen führen.
Die Stadt Eckernförde benötigt für das Bahnhofsareal jetzt die beste Lösung.
(Pressemitteilung BÜNDNIS 90 DIE GRÜNEN ECKERNFÖRDE zum Projekt Bahnhofsareal)

 

09.05.2018

Naturschutz vor der Haustür

ECKERNFÖRDE – Eckernförde zeigt, dass Lösungen für Probleme in Bezug auf den Schutz der Meere und seiner Bewohner schnell und effizient gefunden werden können, wenn Akteure vor Ort und das Ministerium in Kiel an einem Strang ziehen. Das machte Noch-Umweltminister Robert Habeck während einer Informationsveranstaltung deutlich. Einen Tag vor der Kommunalwahl referierte der Bundesvorstitzende der Grünen auf Einladung der Grünen vor dem Ostsee Info-Center (OIC) über den Schutz von Schweinswalen, Klimawandel und die Gefahr von Plastikmüll für die Meere. Der Schutz der Schweinswale vor den Stellnetzen der Fischer sei ein gutes Beispiel für die gelungene Zusammenarbeit von Ministerium und OIC. Ursprünglich hatte Robert Habeck die Idee, Sperrgebiete für Fischer einzurichten. Dieses Vorhaben stand im Widerspruch zu den Forderungen der Fischer, ein größtmögliches Fanggebiet zu behalten. Die Lösung, die sowohl dem Schutz der Schweinswale als auch den Interessen der Erwerbsfischerei dient, liegt in der freiwilligen Vereinbarung zum Schutz von Schweinswalen und tauchenden Meeresenten, die der damalige OIC-Leiter Claus Müller gemeinsam mit dem Ministerium für Energiewende, Landwirtschaft, Umwelt, Natur und Digitalisierung in Kiel erarbeitet hat und die zunächst bis 2019 gilt. Aktuell beteiligen sich 80 Prozent der Fischer. In den Zeiten, in denen die Schweinswale ihre Jungen bekommen, verpflichten sie sich, die Netze auf ein Drittel der erlaubten Netzlänge zu reduzieren. Plastikmüll stellt ein großes Problem für die Meere dar. Habeck sagte, dass mehr getan werden müsse, als herumliegende Plastikteile einzusammeln. Aufgrund seiner Zusammen ensetzung dauere es 400 bis 500 Jahre, bis Plastik verrotte. Rohöl werde in Deutschland subventioniert, wenn es für Plastik verwendet wird. „Das darf nicht sein, die Vergünstigung für Plastik muss sofort gestrichen werden“, forderte der Minister. Auch auf dieses Thema hat Eckernförde reagiert. Habeck nannte die Strandmüllboxen, die an der Promenade aufgestellt wurden. Auch hier gibt es eine Allianz zwischen dem Naturschutzbund (Nabu) und der Fischerei: die Aktion „Fishing for Litter“ – Fischen nach Müll. Die erforderlichen Mülleimer und Müllgebühren finanziert das Land Schleswig- Holstein. Eine Analyse des gesammelten Mülls zeigt, dass dieser bislang nicht lokalen Ursprungs ist, sondern über die Meere an Eckernfördes Küste gelangt.

(Quelle: EZ)


 

07.05.2018

Rekord: 41 Mandate: Ratsversammlung so groß wie nie 

ECKERNFÖRDE – Euphorie bei der CDU – die Christdemo- kraten haben alle 14 Eckern- förder Wahlbezirke direkt ge- wonnen und ziehen mit 14 Ab- geordneten in die neue Rats- versammlung ein. Damit hätte in dieser Deutlichkeit kaum jemand gerechnet. Dieser gro- ße Erfolg sorgt aber auch da- für, dass auch die anderen Par- teien durch die Überhang- mandate ebenfalls zulegen und die Ratsversammlung auf bisher nie dagewesene 41 Volksvertreter anwächst – 14 mehr als bisher. Eine echte Herausforderung für alle an- gesichts der zahlreichen wich- tigen Entscheidungen, die ak- tuell und in den nächsten Jah- ren noch anstehen. Disziplin im Umgang und konzentrier- tes Arbeiten sind Grundvo- raussetzungen dafür. Neben der CDU haben vor allem die Grünen kräftig an Substanz gewonnen. Auch die FDP hat ihr Ergebnis verdop- pelt, die Linke ebenfalls. Ernüchternd wirkt die schwache Wahlbeteiligung von nur noch 45,9 Prozent. Das Thema Bürgerbeteiligung gewinnt dadurch noch mehr

(Quelle: EZ)


 

20.04.2018

Kommunalwahl 2018 – Umfrage: Zustimmung für Jamaika

KIEL – Es ist eine große Freude zu sehen, dass viele Menschen Vertrauen in GRÜNE Politik setzen. Dafür arbeiten wir und das ist unser Antrieb.
Die Kommunalwahl am 6. Mai ist der nächste große Schritt für erfolgreiche GRÜNE Politik.

In der Jamaika-Koalition und in den Kommunen machen wir Politik für ein ökologisches, gerechtes und weltoffenes Schleswig-Holstein. #

(Quelle: NDR.de)


 

19.04.2018

Landesparteitag der Grünen in Eckernförde am 20.04.2018-21.04.2018

ECKERNFÖRDE – Vom 20. bis 21. April 2018 lädt der schleswig-holsteinische Landesverband von BÜNDNIS 90 / DIE GRÜNEN zum ordentlichen Landesparteitag in der Stadthalle in Eckernförde ein. Unter dem Motto „Klar. Grün. Machen.“ wird der Schwerpunkt auf der Kommunalwahl am 6. Mai 2018 liegen.

(Quelle: www.sh-gruene.de)


 

13.03.2018

Grüne Wahlkampange zur Kommunalwahl 2018

KIEL – Heute stellte Bündnis 90/ Die Grünen Schleswig-Holstein in Kiel die Wahlkampagne für die Kommunalwahl am 6. Mai vor. Dabei wollen wir die wichtigsten Alltagsprobleme der Menschen in den Mittelpunkt rücken- ob Natur- und Umweltschutz, Digitalisierung, bezahlbarer Wohnraum, Mobilität und eine vielfältige Gesellschaft.
Wir bekennen uns klar zu GRÜNEN Inhalten und zeigen Haltung, wir sind GRÜN und vor Ort diejenigen, die gemeinsam mit anderen Menschen etwas bewegen – Wir sind die, die machen.

(Quelle: www.sh-gruene.de)


 

23.02.2018

Mut machen zum Mitmachen

DIE KANDIDATEN VON BÜNDNIS 90/GRÜNE FÜR DIE KOMMUNALWAHL (VORN V. L.): KAI ROSSEN, BIRGIT GUHLKE, EDGAR MEYN, JENNY KANNENGIESSER, BERND ERNSTMEYER UND MEIKE SIEMSEN SOWIE (HINTEN V. L.) KATRIN HERKT, HELMUT OFFERMANN, PETRA KÖRNER, SÖREN VOLLERT, ANDREA CARSTENSEN UND KLAUS-DIETER REDISKE. ES FEHLEN RÜDIGER ZIEGLER UND ANJA KOCH

ECKERNFÖRDE – Edgar Meyn (61) ist der Spitzenkandidat von Bündnis 90/ Die Grünen für die Kommunalwahl am 6. Mai. Ihm folgt auf Listenplatz 2 Ratsfrau Jenny Kannengießer (48). Auf der Wahlversammlung des Ortsverbandes am Mittwochabend in der Alten Volkshochschule wurden der Fraktionsführer und die Ratsfrau einstimmig gewählt. Die Wahlleitung lag in den Händen von Joschka Knuth. Konsequente Bürgerbeteiligung und Transparenz in allen politischen Belangen hat sich der Ortsverband auf seine Fahnen geschrieben. Die klassischen grünen Themen wie Umwelt-, Klima- und Gewässerschutz sollen ebenfalls in der kommenden Legislaturperiode im Mittelpunkt der Politik stehen.
Wichtiges Thema im Wahlkampf der Grünen ist das Thema Stadtverkehr. „Wir gehen einen anderen Weg“, sagte Meyn zu den Mitgliedern. Bislang sei die Parkplatzdiskussion in Eckernförde nur emotional geführt worden, der Wille nach gemeinsamen Lösungen sei für den Bürger nicht erkennbar. „Der große Stadtverkehr bleibt aus der Stadt und kann westlich der Bahnschranke parken“, sagte Meyn. Östlich der Bahnschranke müssten neue Parkplätze für Besucher geschaffen werden.

„Grüne Stadtentwicklung steht für eine lebenswerte und liebenswerte Stadt“, die umweltschonend, mobil, lärmarm, grün, kompakt und durchmischt sei. Die Grünen seien nicht nur einfach da, „sondern wir besetzen die Themen, wir sind die Macher“, gab Meyn sich kämpferisch, der ankündigte, dass diese Legislaturperiode seine letzte sein würde.

Alle Kandidaten wurden einstimmig für ihren Wahlkreis und ihren Listenplatz gewählt. Platz 1: Edgar Meyn (Wahlkreis 001, 61 Jahre, Pensionär), Platz 2: Jenny Kannengießer (WK 003, 48 J., Diplom-Betriebswirtin, Personalreferentin), Platz 3: Birgit Guhlke (WK 008, 54 J., Diplom-Gesundheitsökonomin, Fachkrankenschwester Anästhesie), Platz 4: Kai Rossen (WK 010, 33 J., Arzt), Platz 5: Anja Koch (WK 014, 50 J., Geschäftsführerin der Landtagsfraktion ), Platz 6: Bernd Ernstmeyer (WK 009, 60 J., Pensionär), Platz 7: Meike Siemsen (WK 002, 56 J., Waldorfpädagogin, Buchhändlerin), Platz 8: Rüdiger Ziegler (WK 012, 51 J., freischaffender Künstler, Garten- und Landschaftsarchitekt), Platz 9: Katrin Herkt (WK 005, 46 J., Landschaftsarchitektin), Platz 10: Helmut Offermann (WK 004, 59 J., Landesbeamter, Bauingenieur), Platz 11: Petra Körner (WK 006, 64 J., Diplom-Sozialpädagogin), Platz 12: Sören Vollert (WK 007, 54 J., Diplom-Ingenieur), Platz 13: Andrea Carstensen (WK 011, 57 J., Agraringenieurin), Platz 14: Klaus-Dieter Rediske (WK 013, 54 J., Bankkaufmann).

(Quelle: EZ)


 

18.02.2018

Wahlversammlung

ECKERNFÖRDE – Der Ortsverband von Bündnis 90 / Die Grünen hat seine Mitglieder am Mittwoch, 21. Februar, um 19.30 Uhr zur öffentlichen Wahl der Direkt- und Listenkandidaten für die Kommunalwahl am 6. Mai in die ehemalige Volkshochschule, Frau-Clara-Straße 6, eingeladen. Der Vorstand weist darauf hin, das eine Parteimitgliedschaft für eine Kandidatur nicht erforderlich ist.

(Quelle: EZ)


 

09.12.2017

Eckernförder Grüne mit neuem Vorstand ins Wahljahr

NEUER VORSTAND (VORN V. L.): BERND ERNSTMEYER, MEIKE SIEMSEN, BRITTA-CHARLOTTE RICHTER, KAI ROSSEN

ECKERNFÖRDE – Die Mitglieder des Ortsverbandes Eckernförde und Umgebung von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN haben vergangene Woche auf ihrer Jahreshauptversammlung einen neuen Vorstand gewählt. Als neues Vorstands-Duo werden ab sofort Meike Siemsen und Kai Rossen fungieren. Ihnen werden als Beisitzer Britta Charlotte Richter aus Barkelsby und Bernd Ernstmeyer aus Eckernförde zur Seite stehen. Meike Siemsen (56) ist gebürtige Eckernförderin und engagiert sich seit mehreren Jahren bei den Grünen. Kai Rossen (33) arbeitet als Arzt am UKSH in Kiel und ist seit vergangenem Jahr Mitglied der Grünen. Der neue Vorstand blickt optimistisch auf die im kommenden Jahr bevorstehenden Kommunalwahlen. 26 Gäste waren zur Jahreshauptversammlung in die Alte Volkshochschule gekommen. Der alte Vorstand gab dabei einen Rückblick auf die erfolgreiche Landtags- und Bundestagswahl. Edgar Meyn berichtete über die Arbeit der Grünen Ratsfraktion. Die bisherigen Vorsitzenden, Petra Körner und Joschka Knuth, waren nicht zur Wiederwahl angetreten.

(Quelle: EZ)